Jugend trainiert für Olympia 2008 — Rudern
Dieses Jahr war es für uns nicht einfach es bis nach Berlin zu schaffen. Unsere Fahrt war mit jeder Menge Arbeit verbunden. Wir haben Monate zuvor mit dem Training angefangen und uns Woche für Woche verbessert, so dass wir am Ende die Zusage erhalten haben, nach Berlin fahren zu dürfen. Wir hatten 2–3 mal pro Woche Rudertraining, während der Schulzeit und auch nach der Schule.
Zwischendurch gab es natürlich auch ein paar Tiefs zu bewältigen, wenn mal einer nicht wie verabredet gekommen ist oder im Boot alles nicht so rund lief, wie es eigentlich sollte. Diese Tiefs wurden dann jedoch wieder schnell behoben und alle freuten sich auf Berlin.
Dort angekommen verflog die Freude jedoch wieder schnell, da das Hotel und die Bewohner alle Zimmer getauscht hatten und niemand wusste, wo er die Nacht über schlafen sollte. Schließlich haben wir uns dann einfach irgendwelche Betten genommen, die frei waren.
Der erste Trainingstag am Montag war sehr verregnet, wir sind zur Anlage gefahren und haben das Boot klar gemacht. Nachmittags haben wir dann noch die Stadt besichtigt und sind dann abends totmüde in unsere Betten gefallen. Am nächsten Tag waren dann die Qualifikationsläufe für das A– und B–Finale.
Wir haben dann ganz souverän das B–Finale erreicht. Zwischen unseren beiden Qualifikationsläufen war leider so viel Zeit, dass wir aufgrund der Nässe total durchgefroren waren.
Mittwoch war dann unser Finale. Wir haben versucht, unsere Leistung noch einmal zu steigern. Das ist uns zwar gelungen, aber wir hatten eigentlich keine Chance die Sportschulen zu schlagen. Deshalb blieb es für uns bei einem 11. Platz. Für den restlichen Abend sind wir dann noch nach Potsdam gefahren und haben das Schloss besichtigt. Von dort aus sind wir weiter zur Abschlussfeier gefahren.
Es gab eine tolle Siegerehrung mit Frau Dr. Angela Merkel und ein interessantes Showprogramm mit Fußball–Künstlern, Artisten und der Musikgruppe Marquess. Im Anschluss daran gab es noch eine Disco bis spät in die Nacht hinein. Donnerstag Morgen stand dann auch leider schon die Heimreise auf unserem Zeitplan.
Trotz einiger Problemchen und einiger Erlebnisse, die nicht so prickelnd waren, denke ich, dass es allen sehr gefallen hat und jeder noch einmal gerne mitfahren würde. Es wäre toll, nächstes Jahr wieder dabei sein zu können.
Ein ganz besonderer Dank gilt unserem Lehrer, Herrn Römmer, der sich die Zeit genommen hat mit uns zu trainieren und stets die Nerven behielt.
Euer Berlinteam (Finn, Torben N., Jesper, Tristan, Hannes, Jonas, Torben S.,Dennis und Robert)
Bericht und Fotos: Hannes Ohlroch